Glück muss man haben…..

….sagt man. Glück mit Grippe tut es auch.

Unser Gegner hat zumindest eines seit letzter Saison nicht geändert: Warmmachen ist nicht so ihr Ding.
Das mit dem Vollgas danach allerdings haben sie sich scheinbar abgewöhnt.

Zum 1 : 0 für Süderelbe reichte es dann allerdings auch ohne Gas. Ein Freistoss zentral vorm Sechzehner landete für Eric unhaltbar erst am Pfosten und dann im Netz.

Zum Glück war aber heute der Glück auf unserer Seite – verschnupft aber zielsicher.

Schon zwei Minuten nach dem Gegentor netzt Alex zum Ausgleich – von da an hatten wir das Spiel im Griff.
Wenig später setzt sich Felix über Links durch und flankt auf den vollkommen blanken Björn, der den Ball sicher im Strafraum annimmt und ihn in die Maschen drescht.

Wieder mal das Spiel gedreht.

In der Halbzeit heisst es ‚Weiter so.‘. Alex allerdings zweifelt an seiner Leistungsfähigkeit.

Was ihn nicht daran hindert, in der zweiten Halbzeit noch Björn und Micha jeweils einen Treffer mustergültig aufzulegen.

Abgerundet wird das ganze durch ein Luciosolo von Felix, der mit Macht und strikt geradeaus die komplette gegnerische Hälfte durchquert und einnetzt.

Dass es im Fussball farbige Karten gibt, wenn man dem Schiri seine strammen Waden unbekleidet darbietet wissen jetzt auch alle – somit ein sehr gelungenes Spiel mit einem zu keiner Zeit gefährdeten Sieg.

Jungs – ich freu mich langsam auf die Saison.

Südlich vom Süden vom Süden vom Süden….

Unser neues Spiellevel – von weitsichtigen Kräften Landesliga getauft – bringt einige lehrreiche Auswärtsspiele mit sich, die in entlegenste Ecken des Bundeslandes führen. Nach den weiten Salzwiesen von Moorburg, wer erinnert sich nicht an den ersten Rasenplatz mit Echo, erwartete uns am 5. Spieltag die Waldkampfbahn bei Süderelbe. Feinster Kunstrasen, ein Gegner, der sich nicht warm macht, sondern vom Anpfiff weg heiß läuft. Respekt!

Leider hatte der topbesetzte FC Süderelbe vergessen, einen Torwart gleicher Klasse einzukaufen (unsere haben zum Glück langfristige Verträge, nicht wahr, Volker?). Der gegnerische Schnapper ließ das erste Schüsschen prallen, unsere nachsetzenden Bluthunde bissen den Ball zum überraschenden 1:0 ein. Oho! Das sollte beruhigen, doch der schnelle Gegentreffer fiel ähnlich kurios. Jedenfalls fand der Freistoß von ganz außen eine eigentlich gar nicht vorhandene Lücke zwischen unserem Mäuerchen, dem südlich der Elbe frecherweise runden Pfosten und Volkers Hand, die noch eine wichtige Rolle an diesem feuchten Sonntagmorgen spielen sollte. 1:1. Weiterlesen